Der Kö-Bogen zeigt Kurven

Der Kö-Bogen hat seine vollständige Höhe beinahe erreicht. Hingegen steigen seine Kosten weiter an. Da passt es doch gut zusammen, wenn man in diese Kosten durch die Abschaffung der Beitragsfreiheit von Kitas kompensieren könne, dachte sich wohl der Vorsitzende der Düsseldorfer CDU-Ratsfraktion in einem Interview vor ein paar Wochen. Der Kö-Bogen avanciert somit nicht nur zu einem Geld verschlingenden schwarzen Loch, sondern wird tendenziell zu einem Wahrzeichen der sozialen Exklusion in Düsseldorf.

Dass der Kö-Bogen Familien aus Düsseldorf vertreibt, ist aus Sicht der SPD nicht hinnehmbar. Der Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Markus Raub, erwiderte auf diese politischen Überlegungen der CDU: „Wenn man dann weiterhin den Kö-Bogen von allen Sparüberlegungen ausschließt, wird endgültig klar, dass diese Rathausmehrheit die falschen Prioritäten setzt. Diese Politik geht am Bedarf unserer Stadt und ihrer Menschen vorbei. Aber auch sonst scheint man ja nicht mehr zu wissen oder wissen zu wollen, was in dieser Stadt vorgeht und was die Menschen brauchen.“

Wir brauchen endlich wieder mehr soziale Politik in Düsseldorf!

 

 

Artikel bei RP-Online