Leserbriefe zur Berichterstattung bzgl. des Bauvorhabens „Auf der Krone“

Zu: Bauvorhaben „Auf der Krone“ wurde erneut abgelehnt, RP vom 1.12.14

Zu: Bauvoranfrage Auf der Krone wieder abgelehnt, Nordbote vom 5.12.14

Es kann doch nicht sein, dass es nur um die wirtschaftlichen Belange eines Bauträgers geht, wenn es um die Zulässigkeit der Bebauung einer Fläche geht.

Es kann auch nicht sein, dass eine Fläche, für die die Stadt keinen Bebauungsplan aufgestellt hat, nach und nach zugebaut wird und damit eine Siedlung strukturell und optisch massiv verändert wird.

Die Bauvoranfrage Auf der Krone in Angermund könnte so ein Fall werden, wenn sich nicht beherzte Anwohner, Naherholungssuchende und verantwortungsbewußte Kommunalpolitiker für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen stark machen würden.

Mittlerweile geht es schon nicht mehr nur um die Bebauung in der zweiten Reihe der Krone mit fünf Einzelhäusern und einem Doppelhaus. Es liegt vielmehr schon die nächste Anfrage zur Folgebebauung in zweiter Reihe hinter einem anderen Flurstück vor.

Selbst das Bauamt weist darauf hin, dass mit einer Vielzahl von neuen Wohneinheiten nördlich und südlich der Straße zu rechnen sei. Grob geschätzt könnten 30-40 weitere Gebäude sowie Garagen und Nebenanlagen entstehen.
Und das alles ohne Bebauungsplan!

Allen erholungssuchenden Düsseldorfern würde so ein Naherholungsgebiet genommen.

„Hickhack“ hin oder her, wenn es dazu dient, eine rechtswidrige, siedlungsstrukturell zu missbilligende Entwicklung zu verhindern, kann man das nur unterstützen.

Alexandra Bungert

  • Zu: „Sieht so gute Politik aus?“, Lokalkurier vom 27.11.14

    In Ihrem Artikel „Sieht so gute Politik aus?“ vom 27.11.2014 unterstellen Sie gewählten Volksvertretern in der BV5, sich in einer geheimen Abstimmung zu „verstecken“. Ist es nicht vielmehr so, dass die geheime Abstimmung sicher stellt, dass der Politiker nur seinem Gewissen folgt, dem er sich verpflichtet hat, und keinem Druck von außen – sei es der Lobby oder der Parteidoktrin – nachgibt?
    Sie legen ihre fragwürdigen und falschen Behauptungen (z.B. angeblich rechtswidriges Verhalten der SPD), ja sogar die Androhung gerichtlicher Verfolgung der Volksvertreter, anonymen „Anwohnern“ in den Mund. Vor wem müssen Sie diese Leute schützen? Wir nennen Ihnen gerne viele Anwohner, die ganz anderer Meinung sind: Diejenigen, die dagegen sind, dass im Außenbereich (d.h. auf Ackerland) ohne Bebauungsplan gebaut wird. Und die kein Verständnis dafür haben, dass Sie eine Straße mit Wendehammer, die dann zu bauen wäre, verharmlosend „Privaten Wohnweg“ nennen.
    Ist das guter Journalismus?
    Guter Journalismus trennt Berichterstattung und Meinung sauber von einander. Das wäre auch in Ihrem Blatt zu wünschen.

    In Namen der Interessengemeinschaft Auf der Krone
    Eva Eckhardt

  • Zu: „Sieht so gute Politik aus?“, Lokalkurier vom 27.11.14

    Leserbrief von Herrn Wussow