Kaiserswerther Markt – Pläne für Neugestaltung nicht gefährden!

Die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung 5 spricht sich für eine zügige Umsetzung der Pläne zur Neugestaltung des Kaiserswerther Marktes aus. Nach jahrelangem Stillstand hatte sich die Bezirksvertretung 5 in 2015 mit breitem Konsens für die Umsetzung der von der Verwaltung vorgeschlagenen, sogenannten "Variante 4" ausgesprochen. Dies entspricht dem Wunsch der Bürgerinnen und Bürger und muss Bestand haben.

Durch eine Vielzahl an Änderungsanträgen gefährdet die CDU-Fraktion jetzt jedoch die Umsetzung. Der Verwaltung gebührt ein Lob für die bisherige Planung sowie für die ungewöhnlich intensive Befassung mit den nun vorgetragenen Änderungswünschen der Politik. Hierbei wurde deutlich, dass viele der Vorstellungen eine Verzögerung bedeuten bzw. nicht von bestehenden Beschlüssen abgedeckt sind und zu einer erneuten Befassung in Rat bzw. APS führen können. Für die SPD ist es mehr als verwunderlich, dass die CDU, die bislang gegenüber der Verwaltung stets auf Einhaltung extrem kurzer Fristen pochte, nun bewusst den Zeitplan in Gefahr bringt. Soll damit eine zügige Umsetzung durch die von Oberbürgermeister Thomas Geisel geführte Verwaltung torpediert werden?

Mit ihren sich teilweise widersprechenden Änderungswünschen verlangt die CDU von der Fachverwaltung die Quadratur des Kreises. So wird z.B. ein fast niveaugleicher Markt einerseits gefordert, jedoch mit möglichst keinen festen Einbauten wie Poller gegen Wildparker und zum Schutz der Gaslaternen andererseits, was wiederum eine nicht erwünschte Erhöhung des Bordsteines bzw. eine Umrüstung der in einer Erhaltungszone liegenden Gaslaternen zur Folge hätte. Dass die CDU-Fraktion trotzdem darauf besteht, ist unverantwortlich gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern. Aus Sicht der SPD-Fraktion dürfen die Änderungsanträge darum weder den Zeitplan noch das Gesamtprojekt Kaiserswerther Markt gefährden.